Das Auto in Farbe tauchen mit Plasti Dip

Heutzutage kann man seinen Wagen in eine neue Farbe tauchen, ganz ohne nervigen Ausbau der Karosse. Die neueste Methode in diesem Bereich heißt Plasti Dip und kommt aus den USA. Mit dieser Methode kann man wahlweise entweder den ganzen Wagen oder nur einzelne Teile davon in eine neue Farbe tauchen. Das Produkt wird dabei nach sorgfältigem Aufkleben ganz einfach auf die zu kolorierenden Teile gesprüht. Das kann jeder selbst machen und dabei durch einen neuen Look am Auto andere beeindrucken. Denn mit Plasti Dip lassen sich einzelne Parts oder auch ganze Karossen im Handumdrehen in einen neuen Look verwandeln. Aber damit die Anwendung auch ein voller Erfolg wird, muss vorher sauber abgeklebt werden und anschließend genauso sauber in dünnen Lagen gesprüht. Das weist auch schon auf grundlegende Unterschiede zwischen Plasti Dip und herkömmlichen Lacken hin:

Diese grundlegenden Unterschiede heben Plasti Dip von seinen Konkurrenten ab. Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass man das Produkt selbst anwenden kann. Man braucht dazu schließlich nur ein paar Materialien wie Farbe und Pistole, Klebeband und ein paar alte Zeitungen. Aber auch ein gewisses handwerkliches Geschick gehört mit Sicherheit dazu – auch wenn die Prozedur an sich eine relativ einfache ist. Es muss nämlich der Wagen zunächst ganz penibel und sauber abgeklebt werden. Nur dann kann auch der Prozess des Sprühens zum Erfolg werden. Des Weiteren muss beim Sprühen selbst mit Plasti Dip darauf geachtet werden, dass in mehreren dünnen Lagen aufgetragen wird, ohne jemals zu viel Farbe auf einmal raus zu blasen. Nur dann kann das Ergebnis gelingen und nur dann kann die richtige Konsistenz der Schicht erreicht werden, die am Ende des Prozesses für die Flexibilität von Nöten ist, um die ganze Geschichte auch wieder entfernen zu können – aber dazu später in größerem Detail. Klar ist jedenfalls, dass man für die Anwendung schon einige Tipps beachten sollte. Ein Profi des Handwerks oder ein ausgebildeter Maler muss man dafür nicht gleich sein. Plasti Dip ist und bleibt eine Anwendung für Bastler und Heimwerker frei nach dem Motto selbst ist der Mann – und wir wissen alle nur zu genau, dass es dabei talentierte und weniger talentierte Individuen gibt. Wer bei der Anwendung mit Plasti Dip sich jedoch über die notwenigen wichtigen Handgriffe schlau macht, erzielt am Ende auch ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann – im allzu wahren Sinne des Wortes.

Für das Sprühen mit Plasti Dip ist kein Ausbau nötig

Für das Sprühen mit Plasti Dip ist weiterhin kein Ausbau der gesamten Karosserie nötig. Es wird vielmehr direkt auf den Wagen aufgetragen, wozu die nicht mit Farbe zu versehenden Teile schlicht und ergreifend abgeklebt werden. Wenn einmal die zu besprühenden sauber von den nicht zu besprühenden Teilen getrennt sind, kann der Vorgang des Sprühens auch schon losgehen. Dazu ist mit anderen Worten nicht mehr der aufwändige Ausbau der mit Farbe oder Lack zu versehenden Teile nötig, die man früher noch unternehmen musste. Denn das ist es, was die Arbeit des Lackierens eigentlich aufwändig und damit auch teuer macht: Das Ausbauen der Karosserie, wozu zahllose Schrauben und Sockelleisten von den metallenen Außenteilen des Wagens von solchen des Innenraums getrennt werden müssen – was wahrhaftig eine Aufgabe für geschultes professionelles Personal ist. Plasti Dip dagegen kann, wie gesagt, jeder selbst auftragen, ohne dazu auch nur ein noch so winziges Teil des Wagens abschrauben zu müssen. Genau aus diesem Grunde ist Plasti Dip nicht auch so beliebt. Denn es ist ganz einfach aufzutragen, aber eben am Ende des Tages auch viel billiger, weil die ganzen Kosten für die Werkstatt entfallen. Plasti Dip wird nach einem soliden Job mit dem Klebeband ganz kinderleicht auf den originalen Lack aufgesprüht – wo es so lange wie eine zweite Haut am Wagen haftet, bis es nicht mehr dort gewünscht ist. Aber das ist Teil unseres nächsten Abschnittes. Klar ist jedenfalls bis hierher, dass das Produkt wirklich einfach aufzutragen ist und dass für die Anwendung mit Plasti Dip die lästigen, Zeit aufwendigen und teuren Arbeiten entfallen, die mit dem Ausbau der Karosse verbunden sind. Denn dieses Produkt kann einfach jeder Anwender selbst versprühen und sich damit in Sachen Styles und Looks ausprobieren.

Ständig den Look wechseln?

Plasti Dip lässt sich so flexibel einsetzen und ist so einfach anzuwenden und dabei gleichzeitig in den Kosten so attraktiv, dass man theoretisch seinen Wagen jede zwei Wochen mit einem neuen Look versehen könnte. Nun, ob man sich das und seinen Mitmenschen wirklich antun möchte, sei einem noch selbst überlassen, das ist ja ganz klar. Plasti Dip ist jedenfalls auch deshalb so attraktiv, weil es so leicht wieder zu entfernen ist wie man es aufträgt. Und das ist auch das wahrhaft revolutionäre an der ganzen Geschichte: Man kann eine Schicht aus diesem Produkt, wenn sie anständig aufgetragen wurde und sauber verarbeitet wurde, ganz einfach in einem Handumdrehen wieder von seinem Wagen entfernen. Dazu muss nur eine Ecke abgekratzt werden und schon kann man die ganze Geschichte – einer Folie aus einem dehnbaren Material ähnlich – ganz einfach vom Wagen abziehen. Unter dieser Schicht aus Plasti Dip kommt dann in höchstem Glanz der originale Lack wieder zum Vorschein. Einfacher kann man seinen Wagen wirklich nicht in Farbe setzen, ohne dabei ein großes stilistisches Risiko einzugehen – denn wenn einem am Ende der Look nicht mehr gefällt, wird er einfach wieder entfernt!

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